Startseite
Los geht´s (24.11.2010)
Lauf-, Rumpf- und Radtraining

Nach 4 Wochen dringender Ruhe und Abstand zu meinem Beruf, hab ich nun wieder begonnen einige Stunden Rad zu fahren.

Für mich ein herrliches Gefühl. Lange war ich dem Radsport nicht mehr so fern gewesen und lange habe ich ihn nicht mehr so genossen, wie ich es nun tue. Ich fange wieder bei Null an, und genau das macht mir Spaß. Den Körper neu aufbauen, sehen wie sich das Training mit und mit wieder auf ein höheres Level bringen lässt, sehen wie sich der Körper wieder verändert, das Training sich an ihm abzeichnet. Ich erforsche meine Fähigkeiten nun wieder auf´s Neue, fühle mich wieder der Alte, und das ist das schöne daran.  Die Passion für diesen Sport schläg tief und mit jedem Schlag in meinem Herzen.


Seit einer Woche hab ich nun ebenfalls wieder mein spezielles Rumpftraining, von meinem Trainer: "Dirk Kerscher", begonnen. Dazu mache ich 4 Tage die Woche morgens noch ein Strechingprogramm. Ab nächster Woche werde ich mich nun auch wieder in´s Studio begeben um dort mein Krafttraining zu beginnen. Dafür habe ich nun das Rumpftraining als Vorbereitung genutzt.


Sport-Sucht-Adrenalin


In letzter Zeit habe ich versucht das Radtraining etwas auszugleichen indem ich joggen gehe. Ich jogge sehr gerne, aber meine Gelenke verdauen es nicht sehr gut.

Heute hatte ich "Freilauf"! Das heißt, dass meine jüngere Schwester mich diesmal nicht begleitete. Mit ihr halte ich mich immer an ein ruhiges Tempo um meine Gelenke zu schonen und mich an das Laufen zu gewöhnen. Meine Disziplin konnte man wohl heute zerbröselt in einer Pfeife rauchen... Ich rannte so schnell ich konnte, 1 1/2 Stunden lang. Das Adrenalin schoss immer höher und ich genoß diesen Rausch. Ich wollte gar nicht mehr aufhören. Lunge und Herz drohten zu explodieren, meine Zunge reichte bis zu den Schuhen. Genau da fühle ich mich am wohlsten: "Wenn es weh tut" Ich quäle mich für mein Leben gerne, und ich habe es so vermisst. In diesem einen Lauf habe ich alles wieder gefunden was ich für´s nächste Jahr brauche.

 Ich habe mich von allen Lasten und Gefühlen, die ich trotz allem vermissen werde, frei gemacht und gefühlt was ich früher gefühlt habe. Ich weiss aber auch das ich morgen früh dafür bezahlen werde. Doch das war es mir wert. Das Adrenalin, die Sucht und der Spaß daran waren wieder da.
Viele Menschen verstehen nicht wie ich funktioniere. Das müssen sie auch nicht, auch wenn sie dadurch an mir zweifeln. Ein Sportler funktioniert anders als der normale Durschnitts- Mensch. Manchmal heisst es: "Komm runter von deinem hohen Ross, öffne die Türen von deinem Luftschloss" ;-) . Doch genau da muss ein Sportler sein. Die Türen bleiben verschlossen und der Sportler schirmt sich so für sein Training und seine Ziele ab um konzentriert zu bleiben. Und auf diesem Wege habe ich mich und meine Konzentration nun wiedergefunden.


Ich freue mich nun wieder wirklich sehr all meinen Ehrgeiz, meine Ideen und mein Training umsetzen zu dürfen.


Ich wünsche euch ebenfalls viel Spaß und Freude bei eurer Trainingsgestaltung.


Macht´s gut,


Stefan

 
 
 
         
 
     
www.stefan-cohnen.de © 2008 - Technische Umsetzung und Erstellung durch Vision Software
Template © by Mont-Bit International