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Einsichten und Änderungen
Nach einer wirklich sehr turbulenten zweiten Halbsaison, bei der sich das pfeiffrische Drüsenfieber herausstellte, musste ich feststellen, daß ich damit ganz alleine da stand und ich nur auf wenig Hilfe rechnen konnte. Somit zog sich meine Saison für mich sehr lange hin und ich quälte mich alleine bis zum Ende. Ich denke ich bin lediglich wieder reicher an Erkenntnissen geworden. Dinge, die man nicht wirklich besitzt, oder in Händen trägt, gibt es nicht. Für mich heißt es Abschied nehmen, von Dingen die mir sehr viel bedeuteten, die mich aufbauten und dennoch nicht da waren. Ich musste erkennen, daß man eine zweite Chance in diesem Leben nicht bekommt und darum werde ich mir neue Ziele setzten müssen und andere Wege aufsuchen. Der größte Fehler den ich begangen habe, war mir einreden zu lassen ich sei ein anderer. Ich habe vieles in mir geändert und am Ende nichts davon gehabt. Der, der ich früher war, war verbissener und getriebener. Dieser wird im nächsten Jahr wieder an den Start gehen.
Der Radsport, und meine Liebe dazu, war von Anfang an da und ist mir nun auch immer noch geblieben. Oft ist es eine Hass-Liebe, denn wenn es nicht immer so läuft wie man es sich wünscht, ist es nicht immer einfach. Ich wünsche mir nichts mehr als noch einmal den Sprung auf ein höheres Niveau zu schaffen, denn ich betreibe den Radsport einfach zu gerne.
Ich weiß, daß einem viele Steine in den Weg gelegt werden, aus Selbsucht und vor allem, weil bei vielen Menschen in diesem Sport einfach keine Leidenschaft oder Interesse vorhanden ist. Handschläge oder Absprachen sind nicht viel wert. Ich weiss aber auch zu was ich im stande bin und was ich will. Und ich werde meinen Weg nun weiter gehen, ohne das mich Menschen binden. Ich schaffe mir nun Bewegung zum Ziel meiner selbst, suche neue Strassen und neue Wege auf, die mich dorthin führen wo ich hingehöre.
Ich wünsche allen einen guten Neustart nach der Winterpause. |